Die Pflegesituation
In vertrauter Umgebung alt werden – ein Wunsch den viele ältere Menschen haben. Ein gemütliches Heim und den Lebensabend in der gewohnten Umgebung mit Würde verbringen – kein anderer Wunsch wird häufiger genannt. Doch viele ältere Menschen sind dabei auf fremde Hilfe angewiesen.
Teilweise sind es nur Kleinigkeiten, die das Leben in den eigenen vier Wänden für ältere Menschen unmöglich machen: der tägliche Einkauf, Arzt- und Friseurbesuche oder finanzielle und organisatorische Fragen. Häufig finden Senioren Unterstützung bei Familienmitgliedern. Doch was tun, wenn die eigene Familie selbst überlastet ist, nicht vor Ort erreichbar ist oder in den Urlaub möchte?
Die Zeiten, als Generationen im Rahmen von Grossfamilien unter einem Dach lebten sind längst vorbei. Die althergebrachte Grossfamilie gehört somit der Vergangenheit an. Die familiären Strukturen haben sich verändert. Familien, Kinder und Verwandtschaft leben heute häufig über weite Kilometer entfernt und/oder die Berufstätigkeit lässt kaum Raum und Zeit für eine intensive Betreuung der älteren Familienmitglieder. Die Alternative heisst dann oft: ein Seniorenheim.
Das muss nicht sein!
Alten Menschen die Lebensqualität zu erhalten, ist ebenso wichtig wie Pflege.
Der Schweiz droht ein Pflegenotstand: Bis zum Jahr 2020 braucht es jährlich rund 5'000 zusätzliche Fachkräfte im Pflege- und Betreuungsbereich.
In den nächsten 30 Jahren wird sich die Zahl pflegebedürftiger alter Menschen in der Schweiz nahezu verdoppeln. In der Schweiz leben über 1,26 Millionen Menschen, welche das 65. Lebensjahr überschritten haben, das sind 16% der Gesamtbevölkerung. Senioren tragen in der Schweiz zu einem großen Anteil des Familienlebens und des sozialen Lebens bei. In der Zukunft wird das Durchschnittsalter ansteigen und die Zahl der Pensionierten wird zunehmen. Auch die Lebenserwartung nimmt immer weiter zu. Somit gewinnt die ältere Bevölkerung künftig an Gewicht und die Zahl der hilfe- und pflegebedürftigen Menschen nimmt stetig zu.
Gleichzeitig sehen sich immer weniger Familienangehörige in der Lage, die häusliche Pflege zu übernehmen. Abgesehen davon, ist die Schweiz eines der wenigen europäischen Länder, die nichts bezahlen für die Angehörigenpflege. Der Bedarf an professionellen Pflegekräften steigt daher ständig, aber nur die Wenigsten können es sich leisten, 9'000.- Fr. im Monat für die Betreuung durch einheimische Pflegekräfte zu bezahlen. Dabei wünscht sich die Mehrheit der Senioren, auch bei wachsender Pflegebedürftigkeit in vertrauter Umgebung bleiben zu können. Nach einer Umfrage zum Altenpflege-Monitor gaben 50 Prozent der Befragten an, dass der Wunsch nach einem selbst bestimmten Leben für sie "sehr wichtig“ sei. Auf die Frage, ob sie sich vorstellen könnten, von ausländischen legalen Hilfskräften betreut zu werden, antworteten bereits 70 Prozent mit „Ja“.
McCare Senioren-Service Fellerwil 11 CH-6375 Beckenried NW
pflegedienst